{"id":419,"date":"2017-11-29T21:15:17","date_gmt":"2017-11-29T20:15:17","guid":{"rendered":"http:\/\/hexe-esmeralda.de\/?p=419"},"modified":"2017-11-29T21:15:17","modified_gmt":"2017-11-29T20:15:17","slug":"mistel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hexe-esmeralda.de\/?p=419","title":{"rendered":"Mistel"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heimisch ist die wei\u00dfbeerige Mistel in Europa, Nordwestafrika und in Asien, kommt aber weltweit in allen tropischen, subtropischen und gem\u00e4\u00dfigten Zonen vor. Wenn die \u00fcbrige Natur ihr Winterkleid anlegt oder sich zum Winterschlaf in die Erde verkrochen hat, ist die Mistel eine wahre Augenweide. Die Fr\u00fcchte der Mistel entwickeln sich sehr sp\u00e4t, n\u00e4mlich im November und Dezember.<\/p>\n<p>Die Mistel auch Hexen-oder Donnerbesen, Wintergr\u00fcn oder Druidenfu\u00df genannt geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten und bedeutsamsten Zauberpflanzen in unserem Kulturkreis. Ihre Besonderheit niemals Bodenkontakt zu haben, verleiht ihr den Ruf ein h\u00f6heres Wesen zu sein, sie darf mit der Erde nicht in Ber\u00fchrung kommen, da sonst ein Teil Ihrer Himmelsenergie in die Erde abflie\u00dft und neutralisiert wird. Das erkl\u00e4rt auch warum unsere keltischen Vorfahren eigens Ihre Priester zum Ernten der Pflanze bem\u00fchten. Der Druide war wei\u00df gewandet und schnitt die heilige Pflanze mit einer goldenen Sichel. Ein wei\u00dfes Tuch hat die Pflanze aufgefangen, damit sie die Erde nicht ber\u00fchrte. F\u00fcr die Druiden gab es nichts heiligeres als die Mistel und der Baum auf dem sie w\u00e4chst, vor allem wenn dies eine Wintereiche ist.<\/p>\n<p>Druiden bereiteten aus der Mistel\u00a0 ihre zauberkr\u00e4ftigen Tr\u00e4nke, die Kraft, Mut und Unbesiegbarkeit verliehen, Krankheiten heilten, Mensch und Vieh fruchtbar machten.<\/p>\n<p>Bei den Kelten galt die Mistel als Fruchtbarkeitsbringerin\u00a0 bei Mensch und Tier.\u00a0 Sie stellte den allm\u00e4chtigen Samen des Gottes da und somit dessen Gegenwart auf der Eiche, dem heiligen Baum der Kelten.<\/p>\n<p>In der germanischen Mythologie tr\u00e4umte Baldur, der nordische Gott der Sonne und des Sommers\u00a0 jede Nacht, er w\u00fcrde ermordet werden. Seine Mutter Frigga suchte die gesamte beseelte und unbeseelte Natur auf \u2013 Steine, Metalle, Wasser und Feuer, Tiere und Pflanzen \u2013 und lie\u00df sich von allen Versprechen, dass sie Baldur nichts antun w\u00fcrden. Den Mistelzweig lie\u00df sie aus. Der eifers\u00fcchtige Gott Loki gab Baldurs blindem Bruder H\u00f6dur einen Pfeil aus Mistelholz der Baldur traf und t\u00f6tete. Diesen Mythos gab es auch in Afrika, dort glaubten viele St\u00e4mme, ihre H\u00e4uptlinge k\u00f6nnten nur mit einem Pfeil aus Mistelholz get\u00f6tet werden.<\/p>\n<div class=\"container_12\">\n<div class=\"grid_6\">\n<article class=\"item-page\">Bei der altgermanischen Wintersonnenwende spielten Misteln eine wichtige Rolle. Der h\u00f6lzerne Julbock brennt in Skandinavien noch heute zu den Weihnachtstagen. Seine angekohlten Reste wurden in alter Zeit zum Schutz f\u00fcr das Haus aufbewahrt.\u00a0 Das Holz stammt von einem Baum in dessen Zweigen die Mistel w\u00e4chst.In Frankreich ist der Brauch der Neujahrsmistel lebendig geblieben. In der Sylvesternacht tauscht man genau um Mitternacht unter B\u00fcscheln von Misteln gute W\u00fcnsche aus. In England hei\u00dft es &#8222;No misteltoe, no luck&#8220; (Keine Mistel, kein Gl\u00fcck), darum h\u00e4ngt man zur Weihnachtszeit einen Mistelzweig im Zimmer oder \u00fcber der Eingangst\u00fcr auf. Der Kuss unter dem Mistelzweig hat hohen Symbolwert &#8211; er bringt Gl\u00fcck, Gelingen und Fruchtbarkeit.<\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article><strong>R\u00e4uchern<\/strong><\/article>\n<article><\/article>\n<article><\/article>\n<article class=\"item-page\">Zum R\u00e4uchern k\u00f6nnen alle Teile der Mistel verwendet werden. Bitte bevorzugt auf Obstholz schneiden, auf auf anderen B\u00e4umen und Str\u00e4uchern wegen gro\u00dfer Seltenheit bitte stehen lassen. Zum Sammeln eignet sich Herbst und Winter<strong>. <\/strong>Die Mistel wandelt langsame negative Schwingungen in schnellere h\u00f6here. Daraus ergibt sich eine sch\u00fctzende Kraft. Sie hilft uns auch bei der Traumdeutung. Da die Mistel keinen starken Eigengeruch hat eignet Sie sich zum Mischen z. B. mit Beifu\u00df, Wacholder, Eisenkraut, M\u00e4des\u00fc\u00df und Fichtenharz<\/article>\n<article><\/article>\n<article class=\"item-page\">In Liebe und Licht Esmeralda\u00a0<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"grid_3\"><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Heimisch ist die wei\u00dfbeerige Mistel in Europa, Nordwestafrika und in Asien, kommt aber weltweit in allen tropischen, subtropischen und gem\u00e4\u00dfigten Zonen vor. Wenn die \u00fcbrige Natur ihr Winterkleid anlegt oder sich zum Winterschlaf in die Erde verkrochen hat, ist die Mistel eine wahre Augenweide. Die Fr\u00fcchte der Mistel entwickeln sich sehr sp\u00e4t, n\u00e4mlich im November und Dezember. Die Mistel auch Hexen-oder Donnerbesen, Wintergr\u00fcn oder Druidenfu\u00df genannt geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten und bedeutsamsten Zauberpflanzen in unserem Kulturkreis. 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