Hexe Esmeralda

Willkommen auf Eurer mystischen Reise

„Rose“

Unsere Gartenrosen (Edelrosen) entwickelten sich über viele Jahrhunderte aus den Rosen die zum größten Teil aus dem Orient von den Kreuzrittern und Seefahrern mitgebracht wurden. Bei uns heimisch waren die Hundsrose und die Feldrose mit zarten fünfblättrigen Blüten und einem intensiven Duft.

Die Rose ist ein Symbol der Liebe, der Reinheit, des Lebens und der Fülle. Weiße Rosen verkörpern die unschuldige, reine und spirituelle Liebe, rot gilt als sinnlich, erotisch und leidenschaftlich.  Aber keine andere Blume verkörpert so sehr die Licht-und Schattenseiten der Liebe. Form, Duft und Farbe erzählen uns vom Liebesglück, in den Dornen zeigt sie uns das Liebesleid. Kein Licht ohne Schatten, keine Lust ohne Schmerz.

Bei den Germanen war die fünfblättrige Heckenrose der Liebesgöttin Freya geweiht und stand in erster Linie mit Kampf, Blut und Tod in Verbindung.  Rosengarten und Rosenacker waren Flurnamen für Schlachtfelder, später auch für Friedhöfe. Die Rose war aber auch das Sinnbild der weiterlebenden Seele nach dem Tode. Bei Leichenverbrennungen musste unbedingt auch Rosenholz verwendet werden, um der Seele ein Hinübergleiten zu ermöglichen.

Somit ist die Rose das Sinnbild für Leben und Tod – und für die Kraft der Liebe, die den Tod überwindet

Rosenhecken waren nicht nur schöner Schmuck, die wehrhafte Pflanze schützte durch ihre Macht vor bösen Mächten, vor Schadenszauber in der Ställen und war eine probate Zauberpflanze gegen Hexerei.

Von allen Bedeutungen, die man der Rose zuspricht, steht die Liebe jedoch an erster Stelle.

Ernte

Die Blütenblätter von duftenden und natürlich ungespritzten Rosen nach dem Aufblühen.

Räuchern

Ein sehr zarter und warmer Duft. Besänftigt und entspannt. Verbindet und versöhnt, sorgt für Harmonie. Gehört in jede Liebesräucherung.

 

„Lavendel“

Der Lavendel kam im 8. Jahrhundert von seiner mediterranen Heimat zu uns nördlich der Alpen. Schnell fand er seinen Weg von den Klostergärten in die Bauerngärten.  Königin Viktoria erhob die Pflanze mit ihrem erlesenen Duft zum Symbol ihres Landes. So gehörten Blumenhändler, die bündelweise Lavendel verkauften, in dieser Zeit zum gewohnten Bild englischer Städte. Vielleicht wird in Anlehnung an den viktorianischen Geist heute der Lavendelduft mit dem Gedanken an alte Damen oder an Großmutters Wäschetruhe verbunden.

Im Volksglauben galt Lavendel als ein Mittel gegen Geister, Hexen, den bösen Blick sowie auch gegen den Teufel. Man streute Lavendelblüten auf die Fußböden um missgünstige Geister abzuwehren und schwarze Magie abzuwenden. Kindern legten Mütter Lavendel in die Betten, um sie vor jeglichen Unheil zu schützen. Im Mai sollte man den Hühnern Lavendel ins Futter geben, das würde sie gesund halten.
Insbesondere wurde seine krampflösende, beruhigende und antibakterielle Eigenschaft geschätzt und genutzt.Im Mittelalter wurde Lavendel als Mittel gegen die Pest verwendet.

Ernte
Blüten und Blätter an einem sonnigen und warmen Vormittag schneiden, möglichst wenn der Mond in einem Luftzeichen steht.
Räuchern
Ein frischer, blumig-krautiger luftiger Duft.
Reinigt, desinfiziert und schafft Klarheit, gleicht aus und stärkt.  Hilft bei sich anzukommen und ruhig und gelassen zu werden (Umgibt uns mit seinem Schutzmantel). Junge Mädchen unterstützt eine Räucherung mit Lavendel, wenn sie ängstlich oder unsicher gegenüber dem anderen Geschlecht sind. Sie fühlen sich dann beschützt und selbstsicherer in Ihrer Jungfräulichkeit.

Lavendel kann alleine oder zusammen mit anderem Räucherwerk insbesondere Harzen verräuchert werden.

Rose und Lavendel habe ich zusammengefasst da beide Kräuter  harmonisieren und entspannen.

In Liebe und Licht

Esmeralda

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Hexenneujahr – der neue Zyklus beginnt, das alte Jahr geht zu Ende und wir feiern den Beginn des neuen Jahres. Samhain ist eines der vier großen irisch-keltischen Feste. Das Fest der Verstorbenen, der Wesen aus der Unterwelt, des Jahreswechsels und des ungeborenen Lebens läutet die düstere Jahreszeit ein. Mutter Erde legt sich zur Ruhe und rüstet sich für das neue Leben im Frühling.

Es ist ein stilles Fest, wir erinnern uns an unsere Abgründe, versuchen los zulassen und erspüren den Ruf der Ahnen. Wir denken an unsere Ahnen und Verstorbenen, den Tod als Bestandteil unseres Lebens.

Die Kelten waren überzeugt davon, daß die Toten an diesem Abend die Erlaubnis hätten, an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. Daher wird für die Ahnen am Abend Essen (Äpfel, Nüsse, ein Kürbisgericht, Preiselbeeeren, evtl. ein einfacher Kuchen) und ein Glas Wein vorbereitet und Ihnen dann die gute Stube überlassen. In dieser besonderen Nacht von Samhain sind die Tore zur Anderswelt und der Welt Sid (Elfenhügel und Tor zur Unterwelt)  besonders weit geöffnet. In diesen Zwischenräumen von altem und neuem Leben ist vieles möglich.

In vielen Gegenden wurden die jungen Frauen von den alten Frauen zusammengerufen um von den verstorbenen Sippenmitgliedern zu sprechen. Die jungen Frauen hatten die Möglichkeit, bestimmte Ahnen zu sich in den Schoß zu rufen, denn die Menschen in vorchristlicher Zeit glaubten, daß sie in ihrer Sippenlinie wiedergeboren werden.

Auch heute gehen die Menschen in vielen Kulturen davon aus, dass die Ahnen lebendig sind. Sie wirken als energetischen Feld in das wir eingebunden oder verwickelt sind, ob wir das wollen oder nicht.  Diese Familienstrukturen wirken über mehrere Generationen und gehen über körperliche Vererbung weit hinaus. Unsere Ahnen können uns wohlwollend begleiten, ob wir das zulassen hängt von jedem selbst ab.

Wir räuchern:

Wacholder, Eibe, Holunderblüte, Beifuß,  Fichtenharz, Eisenkraut, Engelwurz, Mistel, Wermut,
Zum Orakeln: Alraunenwurzel, Lorbeer, Schafgarbe
Gerne könnt Ihr Euch auch eine andere Pflanze räuchern z.B. Esche oder Eisenkraut  die in jede keltische Schutzräucherung gehören.  Lasst Euch vom Gefühl leiten.
In Liebe und Licht
Esmeralda

 

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Vor Hollerstaud’n und Kronewitt (Wacholder) rück i mein Huat und noag mi bis zur Mitt.

„Vor dem Holunder sollst du den Hut ziehen“ – unsere Vorfahren hatten großen Respekt vor dem Holunderbusch. Es galt als „Unding“, einen Holunder zu beschneiden oder zu fällen. Wenn aber doch Holunderholz geschlagen werden musste (z.B. zu Heilzwecken oder dem Notfeuer) so musste man niederknien und sagen „Frau Ellhorn (Holle) gib mir von Deinem Holze, dann will ich Dir von meinem auch was geben, wenn es wächst im Walde“. Der Holunder zieht alles Unheil des Grundstücks und dessen Bewohner in sein Erdreich und durch die Verbrennung des Holzes würden wir dieses Unheil in unseren Räumen wieder freilassen.

Der Holunder war eng mit der germanischen Mythologie verbunden. Er war der großen germanische Göttin Holla geweiht, die sogar Ihren Sitz im Holunderbusch hatte. Frau Holle – die holde Frau, eine gute den Menschen wohlwollende Göttin. Frau Ellhorn ist eine beschirmende Sippengöttin für die ganze Familie, vor allem der Kinder und den Frauen und hier ganz wichtig den Gebärenden. Die Frauen gingen mit Ihren Neugeborenen zur Göttin im Holunder um Ihr das neue Sippenmitglied vorzustellen.Neben Haus und Stall gepflanzt beschirmte er Mensch und Tier, hielt Feuer, Blickschlag, Seuchen und Heimsuchungen ab. Kinder die unter dem Holunderbaum spielten waren vor Schlangen, Insekten, aber auch vor Verzauberung sicher.

So wurde dem Holler eine schutzgebende und lebensspendende Macht nachgesagt, man hat ihn aber auch mit dem Tod assoziiert. So bestatteten die Germanen ihre Toten auf Holunderzweigen. Auch die Holunderpeitsche des Leichenfuhrmanns oder der Holunderzollstock des Sargschreiners sowie der Brauch, den Toten Hollerkreuze mit ins Grab zu geben, könnten germanisch Ursprungs sein. Der Aberglaube, dass der Holunder dort wächst, wo das Blut gefallener Krieger geflossen ist, könnte ein Hinweis auf germanische Blut-und Menschenopfer sein.  Als Sippenbaum, der die Verstorbenen in der Unterwelt behütet, wurde er auf die germanischen Friedhöfe gepflanzt. Auch der Brauch eitrige Wundverbände in den Strauch oder Baum hängen zeugt von dem Glauben an seine Verbindung zu den Mächten des Todes. Denn man bat, der Baum möge die an den Wundverbänden haftenden Krankheiten in die Unterwelt ableiten.

Der Holunder gilt als Schwellenbaum, ein Tor in die Erdunterwelt. Erdwesen, Zwerge und Naturgeister wechseln hier von oben nach unten und zurück. Es herrscht reges Treiben, Kommen un Gehen unter dem Hollerstrauch sagen die Alten. Darum ist es darunter oder in der Nähe kein guter Platz, um friedlich zu schlafen, man neigt zu unruhigen Träumen.

Vom  Holunderholz ist das Mark  für eine Schutzräucherung vorgesehen. Die getrockneten Blüten verbreiten beim Verräuchern einen honigartig lieblichen Duft, während die getrockneten Blätter und Beeren etwas herber duften. Da er keinen intensiven aromatischen Duft verbreitet, kann man gut mit intensiveren Pflanzen mischen die seine Wirkung unterstützen, z. B. Wacholder und Fichtenharz.

Holunder-Räucherung:

• Beim Räuchern können wir den Holunder nach unserem Schicksal befragen
• Lässt uns den rechten Zeitpunkt  erkennen
• Hilft bei der Findung der Lebensaufgabe und des Lebenszieles
• Stärkungs- und Schutzräucherung für Frauen und Kinder
• Schützend und heilend bei Heilungszeremonien

In Liebe und Licht

Esmeralda

 

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Eisenhart (Eisenkraut) und Hartenau (Johanniskraut)  – brennt an, dass sich das Wetter stau !

Eine der wichtigen Wetterpflanzen, um die Atmosphäre um das Anwesen zu entspannen, damit bei Gewitter die Spannungsentladung nicht zu stark werden konnte. Zusammen mit Eisenkraut, Rainfarn und Wetterkerze bei aufziehenden Gewitter räuchern.

Das Johanniskraut ist eine der magischen Pflanzen unserer Zeit, denn das Gold der Sonne findet sich in seinen gelben Blüten wieder, und die fünf Blütenblätter  –  Fünfstern, der Drudenfuß – symbolisieren die Kraft die das Böse vertreibt. Beim Zerreiben der Blüten tritt rotes Öl aus und erinnert uns an Blut, unseren Lebenssaft. So sind im Johanniskraut Licht und Leben vereint.

Es vertreibt das Böse und Dunkle und wurde in der Vergangenheit auch zur Abwehr von Dämonen, Unholden, Zauberei, Brandschaden, Nestelknüpfen (Liebenszauber), Besessenheit und Wahnsinn eingesetzt. Es wurde in Ställe und Fenster gehängt, und das Vieh im Stall geräuchert um vor Zauberei zu schützen und Geister vom Haus fernzuhalten.  „Dost, Hartenau und weiße Haid, thun dem Teufel viel Leid.“

Johanniskraut räuchern bei Streit und Spannungen, wirkt entspannend und erhellend und neutralisiert nach Streitigkeiten. Reinigt und klärt bei emotionaler Atmosphäre in Räumen, auch in Therapieeinrichtungen oder bei hoher elektromagnetischer Spannung. Hilft gegen Traurigkeit, Depressionen und Kummer (Liebeskummer) auch bei Angst vor Dunkelheit. In früheren Zeiten wurde auch für die Frau im Kindbett geräuchert.

Ernte  Sonnige Tage von Juni bis August, je nachdem wann es blüht. Zum Räuchern verwendet man die Blüten, da sie keinen starken Duft entwickeln ist es ratsam mit anderen Kräutern und Harzen zu mischen.

 

In Liebe und Licht

Esmeralda

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Der Beifuß ist eines unserer größten Räucherkräuter, eine alte Schutz-Heil- und Reinigungspflanze. Wie der Name sagt, wurde Beifuß schon von den Römern in die Schuhe getan, um weniger zu ermüden, bei Wanderungen um die Fesseln binden soll helfen besser und länger zu laufen.  Ein alter keltischer Brauch ist der Beifußgürtel, die Frauen haben am Johannistag dem 24. Juni den Gürtel gewunden und sind damit über das Feuer gesprungen. Dann wurde er verbrannt und sollte die Fruchtbarkeit wecken oder Krankheiten verbannen.

In vergangenen Zeiten wurde Beifuß geräuchert um aufziehende Gewitter mit dem Rauch zu schwächen. Das Räuchern gegen Unwetter war ein Teil des Wettersegens, um die Ernte vor Hagel zu schützen mit religiösen und magischen Riten.

Wetterpflanzen sind :  Johanniskaut, Beifuß, Königskerze, Eisenkraut, Schafgabe oder Rainfarn .  Beim Betrachten dieser Wetterpflanzen fällt auf, daß sie an Plätzen wachsen die nicht von allen Pflanzen gemocht werden z.B. an Bahndämmen, unter Strommasten oder an viel befahrenen Straßen. Früher waren es Plätze mit erdeigenen Störstellen also hohen Erdstrahlen oder kosmischer Strahlung. Da die Böden dort mager oder fett sein können ist es mehr als die Erdbeschaffenheit die die Planzen dort ansiedeln lassen, sondern sie kommen mit bestimmter Störenergie gut zurecht. Auch unseren Vorfahren war schon bekannt, daß diese Pflanzen das Prinzip in sich tragen Störenergien und Spannungen zu neutralisieren.Die Menschen entspannten die Atmosphäre indem sie das Haus und die angrenzenden Feldern mit diesen Pflanzen räucherten.

Beifuß räuchern untersützt Veränderungen im Leben, hilft beim Trauern und Loslassen, erwärmt bei seelischem Schmerz die kalte Brust. Er unterstützt bei Veränderungen im Leben und bei Konflikten.Wie oben erwähnt hilft Beifuß Spannungen abzubauen, bei aufziehenden Gewittern und in unserer Zeit auch gut bei Elektrosmog (Computerräume). Diese Art der Räucherung hat sich auch bei menschlichen Gewittern wie Streit und Stress bestens bewährt.

Der Beifußbesen

Er wird vor wichtigen Auseinandersetzungen, vor zu erwartenden Spannungen aller Art, auch bei Gewittern geräuchert. Er schützt vor Strahlen, Verunreinigungen und Belästigung.

Der obere Teil(ca. 20 cm) des Beifußes wird, wenn er in der Blüte steht, abgeschnitten und die Stängel mit einem Baumwollfaden zu einem Besen gebunden. Kopfüber trocknen lassen und zum Räuchern kurz anglimmen lassen bis es raucht – so lange wie das Gefühl es bestimmt .

Wichtig ist die Farbe des Baumwollfadens: roter Baumwollfaden für Kraft, schwarz für Ausgleich und Abgrenzung, grün für Heilung und Beruhigung.

Riecht nicht sehr gut hat aber eine starke Wirkung.

In Liebe und Licht

Esmeralda

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Zurück zu meinen keltischen Wurzeln. Ein großer Wunsch ging in Erfüllung. Von Dublin ausgehend haben wir Land und Leute erkundet. Newgrange, Kylemore Abbey, Trim Castle, die Cliffs of Moher, Bunratty Castle, Blarney Castle, Rock of Cashel, Powerscourt Garden, St. Patricks Cathedral,  Kilmainham Gaol, Trinity College mit der Bibliothek und dem Book of Kells sind nur ein paar der Stationen auf unserer Reise. Wir haben auch viele unbekannte Orte mit Steinkreisen und Dolmen besucht, der beeindruckendste Ort war für mich die Ruine eines alten Klosters bei Castletownroche. Die über allem schwingende Aura dieses Ortes haben mich zutiefst berührt und als ich mich in einen Torbogen stellte und den Ort auf mich wirken lies, war es mir als könnte ich die Gesänge der Mönche hören.

Gänsehaut bei so mancher Besichtigung, superschöne Landschaft, bezaubernde kleine Ortschaften, interessante und sehr nette, freundliche und auch immer hilfsbereite Iren, eine perfekte Reise in, so glaube ich, meine Vergangenheit.

Bildergalerie

In Liebe und Licht

Esmeralda

NS: Besucht mich doch auf dem Altstadtfest in Sulzbach-Rosenberg von Freitag 23.06. bis Sonntag 25.06.

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Das Eisenkraut gehört zusammen mit Mädesüß, Mistel und Brunnenkresse zu den 4 heiligen Pflanzen der Kelten.  Der Name des Krautes leitet sich wohl von dem althochdeutschen „is“ für fest oder hart ab, eine typische Eigenschaft des Stängels. Diese Zähigkeit war vielleicht der Grund, warum früher die Schmiede dieses Kraut rituell zum Härten von Eisen verwendet haben. So wurde das Eisen durch die Hand des Schmiedes zum Werkzeug, das Leben oder Tod brachte. Eisenkraut schließt die durch Eisen verursachten Wunden. So haben Eisen und Eisenkraut eine tiefe magische Verbindung. Es wird dem Eisenkraut auch nachgesagt, dass es gerne da wächst, wo menschliches Blut geflossen ist, z.B. an alten Kriegsschauplätzen.

Nach alten Überlieferungen darf es nicht mit Eisen in Berührung kommen, nur ein Kreis mit einem eisernen Gegenstand darf um das Eisenkraut gezogen werden, gegraben wird mit Gold und gezogen mit der linken Hand. Auch darf es ähnlich der Mistel nach dem Ausgraben nicht mehr den Erdboden berühren.

Beim Räuchern gilt Eisenkraut als Sinnbild der Versöhnung, es fördert Verhandlungsgeschick  und sollte daher in Räumen wo viel gestritten wird oder wo Geschäfte abgewickelt werden angewandt werden.

Seine hohe magische Kraft unterstützt vor allem Schutz-und Abwehrkräfte, richtet uns auch innerlich auf. Es baut Selbstzweifel ab, stärkt Entscheidungsfähigkeit und Selbstvertrauen, gibt Mut und Stärke.

Mit einer Eisenkrauträucherung kann man Amulette und Talismane energetisch aufladen und Ihnen eine Schutz -oder heilende Eigenschaften zusprechen.

Eisenkraut lässt sich vielen Räucherwerken beimischen, um Ihnen einen Extraportion magische Energie zu geben. Räucherungen zum Schutz, für die Liebe, für Glück, Wohlstand und Gerechtigkeit, zusammen mit Weihrauch zur Reinigung.

In Liebe und Licht

Esmeralda

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Ostara ist ein Sonnenfest, ein Fest der Fruchtbarkeit, die Wiederauferstehung der Natur, das Neuerwachen der Erde, der Sieg des Lichts, der Kreativität.

In der germanischen Mythologie ist Ostara die Göttin der Fruchtbarkeit. Ostara soll eine Tochter von Fricka (Frigg) und Wotan sein. Zusammen mit Donar (Thor) besiegt Sie die Eisriesen des Winters, es kann Frühling werden und alles kann wachsen. Der heilige Mondhase,  das Tier der Mondgöttin, wird wegen seiner enormen Fruchtbarkeit verehrt. Jetzt nach dem Winter legen auch die Hühner wieder, also werden genügend Eier, das Symbol der Ganzheit und des Neubeginns zum Ostara-Fest bereitgelegt. Vor allem rote Eier als Symbol der Fruchtbarkeit wurden vom Mondhasen im Wald versteckt. Beim Duft der ersten Frühlingsblumen tanzt Ostara und das wird mit lodernden Feuern und zu Tal rollenden brennenden Baumscheiben gefeiert.

Wir Räuchern :  Reinigend – Engelwurz, Thymian, Lavendel                                                                                                     Segnend:    Alant, Myrrhe, Rose, Weihrauch

 

Als nächste Räucherpflanze werde ich Eisenkraut vorstellen

In Liebe und Licht

Esmeralda

 

 

 

 

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Vor dem Holunder sollst Du den Hut ziehen
vor dem Wacholder niederknien

Im Wacholder wohnt – ähnlich wie im Holunder – eine gütige, den Menschen wohlgesonnene Erdgottheit.  Er spielt eine wichtige Rolle im Kontakt mit den Ahnen und ist ein Symbol für die Wiedergeburt. Rituell geräuchert verhilft er, wenn jemand stirbt, der Seele auf die Reise zu gehen. In dem Märchen „Machandelbaum“ sprechen die Stimmen der zurückgebliebenen Seelen um Gerechtigkeit und Reife zu erzeugen.

Im Mittelalter glaubte man mit dem Rauch den „fliegenden Pestdämon“ abzuhalten. Es wurden riesige Holzstöße aufgeschichtet und als große rauchende Wacholderfeuer in den Pestgebieten angezündet. Als wehrhafte Pflanze mit stechenden Nadeln ausgerüstet sollte der Rauch Zauber bannen, böse Geister, Hexen, Kobolde, Druden ja sogar den Teufel fernhalten.

Wacholder ist eine außergewöhnlich starke Schutzpflanze, er reinigt und desinfiziert, klärt die Gedanken und bewirkt Konzentration, beruhigt und hält wach. Er kann einen Schutzmantel um Haus und Hof legen, gibt Sicherheit und innere Stabilität. Auch bei Übergangsriten, wenn etwas aufgelöst werden soll oder in falschen Bahnen verläuft (auch in der Liebe).

Wir räuchern die „Beerenzapfen“, da der Wacholder sehr selten geworden ist und unter Naturschutz steht.  Früchte dürfen aber immer gesammelt werden. Wenn Ihr einen eigenen Strauch besitzt könnt ihr auch die Triebspitzen, Holz und Harz räuchern. Wacholderspitzen im Spätherbst oder frühen Frühjahr schneiden damit der Strauch nicht unnötig geschwächt wird.

Mein Tipp:  Jetzt in der Erkältungszeit eine Hausräucherung durchführen und die Luft reinigen. Einen Esslöffel Wacholderbeeren zerdrücken und nach und nach auf die glühende Räucherkohle legen. Durch alle Zimmer tragen, Zimmerecken nicht vergessen, den Rauch etwas in den Zimmern wirken lassen und dann gründlich lüften.

In Liebe und Licht

Esmeralda

 

 

 

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Mein Thema für das Jahr 2017 ist das Räuchern.  Im Rauch der verbrennenden Pflanze offenbart sich der Geist der Pflanze und wir verbinden uns auf diese Weise mit Ihm, Er verknüpft sich mit uns, mit unseren Wünschen und Anliegen beim Entzünden des Räucherwerks und hilft uns bei der Umsetzung.

Zu allen Zeiten und überall auf der Welt wurde geräuchert, kaum eine Kultur die nicht traditionell räuchert. Räuchern gehört zum Element Feuer mit all seiner transformierenden Kraft und ist ein heftiger unumkehrbarer Prozess. Im Vordergrund steht das Reinigende des Rauches, Negatives aus Räumen herausbekommen und böse Geister austreiben, aber auch Positives anlocken, die guten Geister mit Rauch füttern oder Räume auf einen Neuanfang vorbereiten. Auch in der Verehrung unserer Ahnen spielt Rauch eine große Rolle. Der aufsteigende Rauch transportiert unsere Bitten und Wünsche an die Stelle „oben im Himmel“, von der aus wir am ehesten Ihre Erfüllung erwarten.

Die Grundausstattung besteht aus einer Räucherschale oder als Alternative ein Räucherstövchen (hier liegt das Räucherwerk auf einem Gitter unter dem ein Teelicht brennt), Räucherkohle, Quarzsand und das Räucherwerk Deiner Wahl.  Der Quarzsand gewährleistet, dass die Kohle von allen Seiten belüftet wird und bildet einen Schutz für das Gefäß vor der heißen Kohle. Eine Räucherschale aus Metall ist nicht zum Ausräuchern von Räumen geeignet, da sie heiß wird, dann besser eine Schale aus Keramik oder Steinzeug wählen.  Nützlich ist auch ein Pinzette, damit kann man die Kohle einfach über eine Kerze halten. Erst wenn die Kohle völlig durchgeglimmt ist, sich also keine Funken mehr in ihr ausbreiten kann, vorsichtig in den Sand in der Räucherschale legen. Wenn die Kohle einen weißlichen Rand aufweist kann Räucherwerk aufgelegt werden.

Das Räucherwerk in einem Mörser ein wenig zermahlen, dann kannst Du sparsamer dosieren, nachlegen kannst Du immer noch. Um den Rauch in jeden kleinen Winkel und alle Ecken des Raumes zu verteilen ist eine Feder sehr praktisch,  eine Feder zu der man einen persönlichen Bezug hat (gefunden oder geschenkt bekommen) wäre schön, aber es gibt auch Welche zu kaufen, natürlich wird sie nur zu diesem Zweck benutzt. Die Räucherung ist zu Ende wenn die Kohle nicht mehr brennt, bis dahin kannst Du immer wieder nachlegen. Anschließendes lüften nicht vergessen.

Du willst keine aufwendige Räucherung machen, dann ein kleiner Tipp:  1/3 Harz und 2/3 Pflanzen (zerkleinert im Mörser) vermischt und zu einem kleinen Kegel geformt, dazu brauchts keine Kohle einfach seitlich anzünden, der kleine Kegel  brennt kurz und verglimmt dann langsam.

Und nun zum Räucherwerk – wähle aus und probiere. Bevor Du Dich auf die Begegnung mit dem Geist einer Pflanze einlässt solltest Du sie kennenlernen. Mischen ist erlaubt, Du musst Dich nicht festlegen. Gib den Pflanzen eine Chance – auch wenn Du  momentan etwas nicht magst, eine andere Situation, eine andere Jahreszeit, das Empfinden wandelt sich mit der Zeit.

Wichtig für Anfänger – nicht überdosieren. Gerade am Anfang wundert man sich immer wieder wie viel Rauch aus so einer kleinen Pflanze kommt. Bitte denk auch an Deine Haustiere, deren Nasen sind evtl. um einiges sensibler.

Um die Pflanzen kennenzulernen werde ich für Euch jeden Monat eine auswählen und hier vorstellen. Im März beginne ich mit Wacholder.

In Liebe und Licht

Esmeralda

 

 

 

 

 

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